Für Suchtprävention und -behandlung
AddiHelp: KI-gestützter Chatbot für Suchtprävention.
Revolutionäre Unterstützung durch KI-Technologie für Suchtprävention und -behandlung. Wir bieten niedrigschwellige Hilfe, die professionelle Therapie ergänzt.


Intelligente Nutzerinteraktion
AddiHelp ist ein KI-basierter Therapieassistent mit:
Täglichen Check-ins & Stimmungserfassung
Personalisierter Bewältigungsunterstützung
Therapeuten-Dashboard mit Frühwarnsystem
Aufgaben & Erinnerungen
„Blended Care“-Ansatz: Kombination von KI & menschlicher Therapie

Anpassungsfähige Therapiebegleitung durch Therapierende
Klientenübersicht
Echtzeit-Einblick in Fortschritte und Entwicklungen der Patienten
Interventionsan-passung
Feinjustierung von Therapiezielen basierend auf Patientendaten
Alarmsystem
Frühwarnung bei Rückfallgefahr durch Verhaltensmuster-analyse

Vertrauliche Gespräche
Höchste Datenschutzstandards (DSGVO)
Bewusste Datensparsamkeit
Transparente KI-Nutzung
Sichere Datenverarbeitung innerhalb der EU
Volle Kontrolle für die Nutzer
Denn nur wenn Menschen sich sicher fühlen, werden sie ehrlich sein und nur dann kann digitale Unterstützung wirklich wirken. Sicherheit ist kein Feature. Sie ist die Grundlage für alles
Über AddiHelp
Innovative Hilfe in der Suchtprävention


AddiHelp ist ein auf KI-Technologie basierender Chatbot, der Menschen in der Suchtprävention und -therapie unterstützt.
Unsere App bietet niedrigschwellige Hilfe und ergänzt die professionelle Therapie für effektive Ergebnisse.
Wir konzentrieren uns auf die Behandlung von Alkohol-, Tabletten- und Spielsucht.
Foto: Pavel Danilyuk

Foto: Laura Tancredi

Foto:Tara Winstead
Stimmungsbote Serotonin
Serotonin ist auch außerhalb des zentralen Nervensystems weit verbreitet. Erstmals isoliert wurde es in der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts. Den Namen hat es von seiner Wirkung auf den Blutdruck: Als Bestandteil des Serums reguliert es die Spannung (Tonus) der Blutgefäße. Als Neurotransmitter im Gehirn ist Serotonin nur in Neuronen nachweisbar, deren Zellkörper in den so genannten Raphekernen im Hirnstamm sitzen. Von dort innervieren sie mit ihren Axonen praktisch alle Regionen des Gehirns und beeinflussen etwa Schmerzempfinden, Schlaf– und Wachrhythmus und den Gemütszustand. So sind die Raphekerne im Zustand erhöhter Wachsamkeit besonders aktiv, am wenigsten dagegen im Schlaf. Umgekehrt haben Studien gezeigt: Ist Serotonin im Gehirn im Übermaß vorhanden, können Unruhe und Halluzinationen entstehen. Serotoninmangel kann zu depressiven Verstimmungen, Angst und Aggressionen führen.
Serotonin ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten, kann aber nicht von der Blutbahn ins Gehirn gelangen. Vielmehr wird es vor Ort aus der Aminosäure Tryptophan erzeugt. Allerdings lässt sich die Serotoninmenge im Gehirn über den Tryptophanspiegel beeinflussen – und dieser sich wiederum über die Ernährung. So führt kohlenhydratreiche Kost zu hoher Tryptophan-Verfügbarkeit, umgekehrt hat ein Entzug von Kohlenhydraten in Studien Schlafstörungen und Depressionen bewirkt, was man auf das dann fehlende Serotonin zurückführte.
Quelle:https://www.dasgehirn.info/krankheiten/sucht/die-neurobiologie-der-sucht


Verhaltenslenker Dopamin
Dopamin entsteht ebenso wie Noradrenalin und Adrenalin – weitere Neurotransmitter, die besonders im peripheren vegetativen Nervensystem wichtig sind, man denke an den berühmten „Adrenalinstoß“ – aus der Aminosäure Tyrosin. Bevor Tierexperimente eher versehentlich seine eigenständige Bedeutung für das zentrale Nervensystem zeigten, galt Dopamin lange nur als chemische Vorstufe des Noradrenalins.
Dopaminhaltige Zellen finden sich vielerorts im Zentralnervensystem, zwei dopaminerge Neuronengruppen haben aber besondere Bedeutung. Eine befindet sich in der Substantia nigra im Mittelhirn und sendet ihre Axone ins Striatum. Dieser Pfad ist für die Steuerung willkürlicher Bewegungen wichtig: Degenerieren die dopaminergen Zellen in der Substantia nigra, löst das verhängnisvolle motorische Störungen aus – die Parkinson-Krankheit.
Das zweite dopaminerge System geht ebenfalls aus dem Mittelhirn hervor, aus dem ventralen Tegmentum. Von dort reichen die Axone in bestimmte Teile des Großhirns und des limbischen Systems. Bekannt ist dieser Pfad deshalb auch als mesocorticolimbisches System. Ihm wird eine wichtige Rolle bei der Motivationzugeschrieben: Es gilt als Belohnungssystem, das bei Tier wie Mensch überlebensdienliche Verhaltensweisen verstärkt. Erhöht man durch geeignete Wirkstoffe die verfügbare Dopamin-Menge, so wirkt sich das stimulierend aus – oft allerdings auch suchterzeugend. Ein bekanntes Beispiel ist Kokain: Es hemmt die Wiederaufnahme von Dopamin und sorgt so für Wachheit, gesteigertes Selbstwertgefühl und Euphorie; gleichzeitig macht diese Stimulation des Belohnungssystems abhängig.
Quelle:https://www.dasgehirn.info/krankheiten/sucht/die-neurobiologie-der-sucht
Wie wirkt sich Stress auf das Verlangen nach Alkohol aus und welche neurobiologischen Prozesse sind dabei relevant?
Stress ist ein bedeutender Auslöser für übermäßigen Alkoholkonsum und Rückfälle bei Personen mit Alkoholabhängigkeit. Doch wie genau wirkt sich Stress auf das Verlangen nach Alkohol aus und welche neurobiologischen Prozesse spielen dabei eine Rolle? Eine neue Studie, veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe von Biological Psychiatry, wirft Licht auf diese Fragen und hebt die Rolle der Insula als Schlüsselregion bei der Stressreaktion und dem Alkoholverlangen hervor.
Die von Forschenden des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim durchgeführte randomisierte, kontrollierte Neuroimaging-Studie hat die Auswirkungen von Stress auf die neuronale Reaktivität auf Alkoholreize und das Suchtverhalten untersucht. Dabei wurden 98 Personen mit Alkoholproblemen untersucht. Die Studie nutzte Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRI), um die Gehirnaktivität zu messen, nachdem die Teilnehmenden psychosozialem Stress, körperlichem Belastungsstress oder Kontrollbedingungen ausgesetzt waren. Zudem wurde das Alkoholverlangen und der Spiegel des Stresshormons Cortisol ermittelt. Während einer zwölfmonatigen Nachbeobachtungsphase haben die Forschenden zusätzlich Daten zum Alkoholkonsum erfasst.
Insula-Aktivierung bei psychosozialem Stress
Die Ergebnisse zeigten, dass psychosozialer Stress eine erhöhte Aktivierung der linken Insula auslöste, einer Gehirnregion, die mit der Verarbeitung von Belohnungsreizen und emotionalen Reizen verbunden ist. Diese stressinduzierte Aktivierung zeigte sich im Gehirn der Teilnehmenden spezifisch beim Betrachten von Bildern mit Alkohol und nicht bei neutralen Bildern. Zudem korrelierte die Aktivierung in der Insula mit einem verstärkten Alkoholverlangen und einem erhöhten Alkoholkonsum bei den Teilnehmenden. Interessanterweise war diese Sensibilisierung der Insula-Aktivierung nur in der Gruppe, die dem psychosozialen Stress ausgesetzt war, zu beobachten.
„Diese Ergebnisse unterstreichen den signifikanten Einfluss, den psychosozialer Stress auf neuronale Reaktionen nach Alkoholreizen und das anschließende Suchtverhalten hat“, sagt Privatdozent Dr. Dr. Patrick Bach, Leiter der Arbeitsgruppen Neuroenhancement und Verhaltenssüchte am ZI. Frühere neurowissenschaftliche Studien haben die Insula bereits mit dem Rauchverlangen in Verbindung gebracht. Nun hat sich gezeigt, dass sie auch beim Alkoholverlangen eine zentrale Rolle spielt, insbesondere unter psychosozialen Stressbedingungen.
Präzisionsmedizinischer Ansatz für stressbedingtes Trinken
Die neue Studie trägt dazu bei, die neurobiologischen Grundlagen von Alkoholabhängigkeit besser zu verstehen. „Unsere Ergebnisse können für die Entwicklung von neuen Behandlungen interessant sein, insbesondere um einen präzisionsmedizinischen Ansatz für stressbedingtes Trinken zu finden“, sagt Dr. Bach. Das Wissen um die Rolle der Insula könnte auf diese Weise die Entwicklung gezielterer Therapien ermöglichen, die die zugrundeliegenden neuronalen Mechanismen bei stressbedingtem Trinken beeinflussen.
Eine neue Studie hebt die Rolle der Insula als Schlüsselregion hervor.
Quelle: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
Veröffentlicht: 08.02.2024
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